Neujahrs-Pushen in der TaiChi-Akademie Rhein-Sieg

Am Samstag, dem 5. Januar 2013, war es  soweit: Sascha Krysztofiak von der TaiChi-Akademie Rhein-Sieg hatte zum alljährlichen Neujahrs-Pushen eingeladen, um die Winterpause der Akademie zu beenden. Eine feine Sache, bei der ich wieder einmal einiges gelernt und nette Leute kennengelernt habe.

Vom Neujahrs-Pushen hatte ich auf dem Kampfkunst-Board gelesen und mich spontan angemeldet. Obwohl es als stiloffenes und kostenfreies Treffen angekündigt war, hatte ich am Abend zuvor einen kleinen Bestechungssalat vorbereitet und mich mit ihm am Samstag auf nach Siegburg gemacht.

Die TaiChi-Akademie Rhein-Sieg liegt günstig nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt, so dass ich einem kurzen Fußmarsch dort ankam. Der Weg führte durch ein Gewerbegebiet das wie überall auf der Welt wohl gleich abschreckend wirkt. Umso überraschter war ich über die Räumlichkeiten der Akademie.

Neujahrs-Pushen in der TaiChi-Akademie Rhein-Sieg

Neujahrs-Pushen in der TaiChi-Akademie Rhein-Sieg.
In der Mitte rechts ist Sascha Krysztofiak von der Akademie zu sehen, ganz links am Rand im grünen Hemd bin ich von hinten! ;)

Die Räume der TaiChi-Akadmeie Rhein-Sieg bestehen eigentlich aus einem sehr großem Raum und einer gemütlichen Küche. Betritt man die Akademie steht man auch schon direkt in der großen, hellen Trainingshalle. Im hinteren Bereich erweitert sie sich und bietet Platz für eine komfortable Küche (mit Bibliothek und Spülmaschine!), einem langen Tisch und einer gemütlichen Sitzecke. Das große Aquarium soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. ;)

Ich wusste nicht, was mich erwarten würde, denn ich hatte bislang noch nichts mit der TaiChi-Akademie Rhein-Sieg zu tun. Da es aber nicht weit von Köln entfernt war, war ich nicht überrascht, als ich auf das ein oder andere bekannte Gesicht traf. Damit war das Eis schnell gebrochen wozu unzweifelhaft auch der Bestechungssalat seinen Beitrag geleistet hat. Kaum angekommen rief Sascha auch schon zum kurzen Aufwärmen alle zusammen und das Pushen konnte beginnen.

Jeder suchte sich jemanden und alle zehn Minuten wurde gewechselt. Die Atmosphäre war von einem freundschaftlichen Miteinander geprägt. Jeder konnte, durfte und sollte nach und mit seinem Können glücklich werden. Der kleinste gemeinsame Nenner war immer schnell gefunden und es hat auch nie jemanden gestört, wenn man „nur“ die Arme kreisen lassen wollte. Aber auch die etwas härter gesottenen kamen ganz auf ihre Kosten. Besonders gegen Ende. Da wurden dann nicht nur Handschuhe angezogen, sondern auch der ein oder andere Mundschutz angelegt. Au weia… ;)

Ein ganz besonderes Dankeschön muss ich an dieser Stelle an Klaus „the Rock“ loswerden. Es war das zweite mal, dass ich die Gelegenheit hatte mit Klaus zu pushen und ich war wieder begeistert. Klaus steht einfach wie ein Fels, ist weich wie eine Feder und flink wie Wiesel. Ehe ich es mich versehe, bin ich irgendwo und Klaus steht grinsend neben mir. Dabei ist er sich nicht zu schade auch mal innezuhalten und ganz einfache Übungen mit einem zu machen, um das grundlegende Verständnis zu schulen. Am beeindruckendste ist für michaber immer noch, dass Klaus glatt mein Großvater sein könnte, mich aber mit einem Hauch von Bewegung auf die Matte schickt. Respekt!

Nachtrag: Danke natürlich auch an Sascha von der TaiChi-Akademie Rhein-Sieg, der seine freundliche Genehmigung erteilt hat, dass ich das Foto benutzen darf!

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